Krankenhaus St. Josef

Historie

Vom Elberfelder "Kapellchen" bis zum "Krankenhaus St. Josef"

Am 22. März 1854 wurde der Grundstein für das heutige Krankenhaus St. Josef gelegt und im Herbst des nächsten Jahres war das Gebäude erstellt. Ihrer Bestimmung gemäß übernahmen am 21. Noember 1855 Trierer Borromäerinnen die Krankenpflege im neuen Elberfelder St-Joseph-Hospital. Das Krankenhaus wurde schnell fester Bestandteil der Elberfelder Kliniklandschaft und im Laufe der Zeit stetig baulich erweitert. Das Krankenhaus St. Josef verfügte neben der Gynäkologie/Geburtshilfe, die 1989 geschlossen wurde, bis zum 30.Juni 1997 über 288 Planbetten in den Fachdisziplinen Chirurgie, Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Gastroenterologie, Orthopädie, Anästhesie und Radiologie. Am 1.7.1997 wurde es zum Fachkrankenhaus für Erkrankungen des Bewegungsapparates umstrukturiert und in Sankt Josef Zentrum für Orthopädie und Rheumatologie umbenannt. 

Als Fachkrankenhaus verfügt es über die Kliniken für Orthopädie und spezielle Orthopädische Chirurgie, Orthopädische Rheumatologie und Handchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie und Internistische Rheumatologie sowie eine Klinik für Anästhesiologie und Schmerztherapie; zum 01.04.2008 wurde die Klinik für Arthroskopische Chirurgie und Sportrheumatologie unter Leitung eines eigenen Chefarztes eingerichtet. Eine Rheumatologische Tagesklinik, eine Physiotherapie mit einer -110° C – Kältekammer, eine Gehschule mit Kneipp-Anlage runden das besondere Leistungsangebot ab. Das Krankenhaus, dessen Gebäude zum Teil noch aus dem letzten Jahrhundert erhalten sind, wird ständig modernisiert. Aktuell finden hier seit Oktober 2015 Umbauarbeiten statt. Denn das „Kapellchen“ soll wieder ein Akut-Krankenhaus werden, in dem Notfälle behandelt werden können. Nach Abschluss der Umbauarbeiten wird es hier eine neue Anfahrt für Kranken- und Rettungswagen geben, eine Notfallambulanz, zwei Stationen mit insgesamt 44 Betten und eine Station mit 13 Wahlleistungsbetten sowie eine Intensivstation mit elf Betten.

Seit dem Jahr 2009 ist das Krankenhaus St. Josef Teil des Klinikverbundes St. Antonius und St. Josef. Auch diese jüngste Entwicklung darf bereits jetzt als historische Entscheidung bewertet werden. So, wie die Ausrichtung als Fachkrankenhaus den Erfordernissen der Krankenhauslandschaft entsprochen hat, gilt dies auch für die Einbindung eines Einzelhauses in einen Verbund, um so der Entwicklung des gesamten Krankenhausmarktes entsprechen zu können. Und auch die Reihenfolge – zunächst der fachliche Wandel, dann die eigentumsrechtliche Integration – darf als bestmöglicher Weg angesehen werden: Wieder mit seinem ursprünglichen Namen vermag das Krankenhaus St. Josef so, in den Klinikverbund einzubringen, was keiner der anderen Standorte bietet.

Als ein großer Schritt in die Zukunft wird seit 2000 die Vernetzung von stationärer und komplementärer ambulanter Versorgung verwirklicht.
Eine radiologische Großpraxis, zwei internistische Arztpraxen, eine orthopädische Praxis und eine rheumatologische Praxis sind im Ärztehaus am Sankt Josef etabliert. Abgerundet wird das Angebot des Ärztehauses durch eine Apotheke, eine Orthopädie-Werkstatt, eine ergotherapeutische und eine krankengymnastische Praxis. 

Speziell aus der Kooperation zwischen dem St. Josef und der radiologischen Großpraxis radprax ist ein Projekt entstanden, das neue Formen der Zusammenarbeit im Gesundheitswesen ermöglicht und fördert.
Mit dieser Infrastruktur ist es dem St. Josef möglich, die eigenen radiologischen Untersuchungen in den Räumen der Praxisgemeinschaft durchzuführen, um durch die verbesserte Auslastung der kostenintensiven Geräte zu einem optimierten Kosten-Nutzen-Verhältnis zu gelangen. Selbstverständlich kann der niedergelassene Radiologe Patienten auch auf direktem Wege an das St. Josef - Zentrum zur Behandlung überweisen. 

Diese Maßnahmen gewährleisten für die Gegenwart und Zukunft, was in der Vergangenheit schon galt, nämlich, dass das Krankenhaus St. Josef ein dem medizinischen Stand einer jeden Epoche entsprechendes modernes Krankenhaus ist und als fester Bestandteil der medizinischen Versorgung der Bevölkerung Wuppertals und des umliegenden Bergischen Landes dient.

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Cellitinnen
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