Sprunggelenk
Erkrankungen des Sprunggelenks
Das Sprunggelenk ist bei jedem Schritt hohen Belastungen ausgesetzt und spielt eine entscheidende Rolle für einen sicheren und stabilen Bewegungsablauf. Verletzungen beim Sport, wiederholtes Umknicken oder Verschleiß können zu Schmerzen, Instabilität und Bewegungseinschränkungen führen.
In unserem Department für Sportorthopädie behandeln wir akute Verletzungen ebenso wie chronische Erkrankungen des Sprunggelenks. Zu unseren Schwerpunkten gehören Instabilitäten, Knorpel- und Knorpel-Knochen-Schäden, Engpasssyndrome sowie arthrotische Veränderungen.
Welche Behandlung geeignet ist, richtet sich nach der Ursache der Beschwerden, dem individuellen Befund sowie dem Alter und Aktivitätsniveau des Patienten. Dabei steht der Erhalt des natürlichen Gelenks im Vordergrund. Neben konservativen Behandlungsmöglichkeiten kommen bei entsprechender Indikation moderne arthroskopische und operative Verfahren zum Einsatz.
Unser Ziel ist es, Schmerzen zu lindern, Stabilität und Beweglichkeit wiederherzustellen und eine möglichst sichere Rückkehr in Alltag und sportliche Aktivität zu ermöglichen.

Nach wiederholtem Umknicken oder einer Bandverletzung kann das Sprunggelenk dauerhaft instabil werden. Betroffene haben häufig das Gefühl, keinen sicheren Halt zu haben, und knicken leichter erneut um. Abhängig vom Befund kommen zunächst konservative Maßnahmen zur Stabilisierung infrage. Bei anhaltender Instabilität kann eine operative Stabilisierung der Bänder erforderlich sein.
Verletzungen oder wiederholte Belastungen können den Gelenkknorpel und den darunterliegenden Knochen schädigen. Typische Folgen sind belastungsabhängige Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen. Die Behandlung richtet sich nach Größe, Lage und Tiefe des Schadens und reicht von konservativen Maßnahmen bis zu operativen Verfahren zur Behandlung des geschädigten Gelenkbereichs.
Bei einem Impingement werden Weichteile oder knöcherne Strukturen im oberen Sprunggelenk eingeengt. Dies kann insbesondere bei bestimmten Bewegungen zu Schmerzen und einer eingeschränkten Beweglichkeit führen. Bleiben die Beschwerden trotz konservativer Behandlung bestehen, können störende Gewebe- oder Knochenanteile in geeigneten Fällen arthroskopisch entfernt werden.
Bei einer Arthrose nutzt sich der Gelenkknorpel zunehmend ab. Häufig sind frühere Verletzungen des Sprunggelenks eine Ursache. Schmerzen bei Belastung, eine zunehmende Bewegungseinschränkung und später auch Beschwerden in Ruhe können die Folge sein. Die Behandlung richtet sich nach dem Stadium der Arthrose und den individuellen Beschwerden. Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren, die Beweglichkeit möglichst lange zu erhalten und das Fortschreiten der Erkrankung zu begrenzen.