Grundlage der Auszeichnung ist die Teilnahme am Qualitätssicherungsprogramm KOBRA (Kontinuierliches Outcome-Benchmarking in der rheumatologischen Akutversorgung). Im Rahmen dieses bundesweiten Verfahrens werden die Behandlungsergebnisse der teilnehmenden Kliniken regelmäßig erfasst, wissenschaftlich ausgewertet und miteinander verglichen. Ziel ist es, die Versorgungsqualität kontinuierlich weiterzuentwickeln und den Patienten eine Behandlung nach aktuellen medizinischen Standards zu gewährleisten.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Einschätzung der Patienten selbst. Neben medizinischen Befunden fließen auch Erfahrungen zu Schmerzen, Beweglichkeit, Einschränkungen im Alltag sowie zur Zufriedenheit mit der Behandlung anonym in die Qualitätsbewertung ein. Die Auswertung erfolgt durch das unabhängige aQua-Institut und bildet eine wichtige Grundlage für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Versorgung.
Neben den Behandlungsergebnissen überprüft das Gütesiegel auch die strukturellen Voraussetzungen einer hochwertigen rheumatologischen Versorgung. Dazu gehören unter anderem eine hohe fachliche Expertise, eine ausreichende Zahl behandelter Patienten sowie die Einhaltung definierter Qualitätsstandards. Erst wenn alle Anforderungen erfüllt sind, wird das Gütesiegel des Verbandes Rheumatologischer Akutkliniken vergeben.
Die erneute Auszeichnung unterstreicht den hohen Qualitätsanspruch des Teams der Rheumatologischen Fachabteilung im Cellitinnen-Krankenhaus St. Josef. Patienten können sich darauf verlassen, nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen behandelt zu werden und von einer kontinuierlich überprüften und weiterentwickelten Versorgungsqualität zu profitieren.
