Der Cellitinnen-Klinikverbund entwickelt seine beiden Krankenhausstandorte in Wuppertal strategisch weiter. Ziel ist es, die medizinische Versorgung in der Region langfristig zu stärken und die jeweiligen Kompetenzen der Standorte gezielt auszubauen.

Im Mittelpunkt der Weiterentwicklung steht das Cellitinnen-Krankenhaus St. Josef in Wuppertal-Elberfeld. Das traditionsreiche „Kapellchen“ entwickelt sich künftig zu einem hochspezialisierten Zentrum für Bewegung, Rheumatologie und gesundes Altern.

Unter dem Leitmotiv „Don’t worry. Be active!“ entsteht ein medizinisches Konzept, das sich gezielt auf Mobilität, Lebensqualität und altersmedizinische Versorgung konzentriert.

Das zukünftige medizinische Profil des St. Josef

Die zukünftige Identität des St. Josef basiert auf fünf spezialisierten medizinischen Schwerpunkten:

  • Orthopädie und Sportorthopädie - Fokus auf planbare Gelenkchirurgie, Endoprothetik sowie elektive Sportmedizin – beispielsweise Bandrekonstruktionen und operative Eingriffe am Bewegungsapparat.
  • Wirbelsäulenchirurgie - Hochspezialisierte operative Eingriffe mit Schwerpunkt auf planbaren Behandlungen der Wirbelsäule.
  • Rheumatologie - Interdisziplinäre Komplexbehandlung chronischer rheumatischer Erkrankungen.
  • Schmerztherapie - Multimodale stationäre Behandlung chronischer Schmerzen.
  • Geriatrie - Die konservative Altersmedizin wird gezielt am Standort St. Josef konzentriert und nachhaltig gestärkt.

Die Intensivstation am Standort St. Josef bleibt weiterhin erhalten und bildet auch künftig einen wichtigen Bestandteil der medizinischen Versorgung.

 

Bündelung der Notfallversorgung am St. Petrus

Parallel zur Spezialisierung des St. Josef wird die Akut- und Notfallversorgung innerhalb des Klinikverbundes künftig zentral am Cellitinnen-Krankenhaus St. Petrus in Wuppertal-Barmen gebündelt und weiter gestärkt.

Ab Ende Juni 2026 werden akute medizinische Notfälle dort konzentriert versorgt.

Für Patientinnen und Patienten bedeutet das eine klare Orientierung:

  • Akute medizinische Notfälle werden künftig am Standort St. Petrus behandelt.
  • Das St. Josef wird gezielt als Krankenhaus für planbare Eingriffe und spezialisierte Behandlungen weiterentwickelt.

 

 

 

 

 

 

 

Die bisherigen Akutbereiche:

  • Innere Medizin
  • Allgemein- und Viszeralchirurgie
  • Unfallchirurgie

werden künftig vollständig am Standort St. Petrus konzentriert.

Da diese Fachbereiche bereits heute standortübergreifend durch dieselben Chefärzte geleitet werden, handelt es sich um eine logische räumliche Zusammenführung bestehender medizinischer Strukturen.

 

Stärkung beider Standorte

Mit der neuen Struktur konzentriert sich künftig jeder Standort konsequent auf seine jeweiligen Kernkompetenzen.

Das St. Petrus bleibt leistungsstarker Akutstandort und zentraler Anlaufpunkt für Notfallmedizin.

Das St. Josef entwickelt sich gleichzeitig zu einem spezialisierten Fachzentrum für Bewegung, Rheumatologie und gesundes Altern weiter.

Durch die Bündelung der Strukturen werden personelle und organisatorische Ressourcen gezielter eingesetzt und die jeweiligen medizinischen Profile nachhaltig gestärkt.

Die Neuausrichtung erfolgt dabei in enger Abstimmung mit den Mitarbeitern des Klinikverbundes. Ziel ist es, bestehende Kompetenzen gezielt weiterzuentwickeln und die gewachsenen Teams aktiv in den Veränderungsprozess einzubinden.

 

Bewegungsoffensive geplant

Begleitet wird die neue strategische Ausrichtung künftig durch eine „Bewegungsoffensive“. Geplant sind verschiedene Aktionen, Kooperationen und Initiativen rund um die Themen:

  • Bewegung
  • Mobilität
  • Prävention
  • gesundes Altern

Damit soll das St. Josef nicht nur medizinisch, sondern auch gesellschaftlich als Kompetenzzentrum für Bewegung und Lebensqualität sichtbar werden.

Modernisierung und Weiterentwicklung

Die Umsetzung der neuen Struktur beginnt schrittweise ab Juli 2026.

Die bisherigen Flächen der Notfallambulanz am St. Josef werden sukzessive umgestaltet. Zusätzlich sind gezielte Modernisierungsmaßnahmen vorgesehen, um den Patientenkomfort und die Infrastruktur eines spezialisierten Fachkrankenhauses weiter auszubauen.

Auch am Standort St. Petrus sind perspektivisch weitere Modernisierungsmaßnahmen geplant.

Transparente Umsetzung

Der Cellitinnen-Klinikverbund steht im engen Austausch mit den zuständigen Behörden und wird den Weiterentwicklungsprozess transparent begleiten.

Ziel bleibt eine leistungsfähige, moderne und zukunftsfähige medizinische Versorgung für die Menschen in Wuppertal und der Region.

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