An der Behandlung rheumatischer Erkrankungen sind beteiligt:
In diesem Versorgungssystem gibt es auch die Behandlungsmöglichkeit in einer rheumatologischen Tagesklinik, die unter der Leitung von PD Dr. med. Stierle 1994 als erste rheumatologische Tagesklinik in Deutschland eröffnet wurde.
Tagesklinische Versorgung / Behandlung bedeutet ein Krankenhausaufenthalt ohne Übernachtung und ohne Anwesenheit am Wochenende. Die werktägliche Anwesenheit besteht in der Zeit von 8.00 - 16.30 Uhr. Es wird das gesamte diagnostische und therapeutische Spektrum wie bei einem vollstationären Aufenthalt angeboten.
Eine tagesklinische Versorgung kommt sowohl den Patienten als auch den Kostenträgern (das heißt den Krankenkassen) entgegen. Vorteile für die Patienten:
Vorteile für die Kostenträger: geringere Kosten
Es werden mobile Patienten zusammengefasst, die
Mögliche Probleme:
Die Inanspruchnahme der Tagesklinik ist abhängig vom Schweregrad der Erkrankung, von der Fähigkeit zur Verrichtung der täglichen Bedürfnisse, der Gehfähigkeit und von der funktionellen Kapazität, d.h. von der Anzahl der betroffenen Gelenke. Es wird keine intensive pflegerische Versorgung geboten. Diagnostiziert und behandelt werden:
Die erste bundesdeutsche rheumatologische Tagesklinik wurde auf Initiative von PD Dr. med. Stierle am 01.06.1994 im Krankenhaus Marienheim hier in Wuppertal eröffnet und nach der Umstrukturierung des Krankenhaus St. Josef in ein Zentrum für Orthopädie und Rheumatologie hierher verlegt.

Der tagesklinische Ablauf beginnt werktäglich morgens um 8.00 Uhr. Nach der verwaltungstechnischen Aufnahme werden die Patienten vom ärztlichen Dienst untersucht, es wird ein Diagnose- und Therapieplan aufgestellt. Täglich finden Visiten zur Beurteilung des Verlaufs und zur weiteren Festlegung von Diagnostik und Therapie statt. Dienstags erfolgt eine Visite durch den Chefarzt, Freitags eine Visite durch die/den Oberärztin/arzt.
Die Tagesklinik bietet das gesamte diagnostische und therapeutische Spektrum wie der vollstationäre Aufenthalt.
Die Mitarbeiter/-innen des Pflegedienstes informieren die Patienten über anstehende Maßnahmen, beantworten Fragen, leiten Informationen weiter und geben die Medikamente aus. Die Blutabnahmen erfolgen morgens.
Die Röntgendiagnostik erfolgt in der auf gleicher Ebene liegenden radprax.
Untersuchungen durch Ärzte anderer Fachgebiete (Neurologie, Orthopädie, Augenheilkunde, HNO, Gynäkologie) erfolgen teilweise im Hause, teils werden die Patienten in die entsprechenden Praxen oder Kliniken gefahren.