Krankenhaus St. Josef

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Tennisarm
Tennisarm

Der Tennisarm oder Tennisellenbogen ist eine durch Überlastung bedingte Reizung des Sehnenansatzes der langen Hand- und Fingerstreckmuskeln an der Außenseite des Ellenbogens. Die typischen Symptome des Tennisarms sind Schmerzen und Druckschmerzen an der Außenseite des Ellenbogens, die oftmals auch in die Streckmuskulatur des Unterarms ausstrahlen. Außerdem treten beim Ballen der Faust, beim kräftigen Zufassen und bei der Überstreckung des Handgelenks Schmerzen auf.

Die vorrangige Behandlung des Tennisarms besteht in der konsequenten Ruhigstellung und der medikamentösen Schmerzlinderung. Nur in schweren, durch konservative Therapie nicht therapierbaren Fällen, wird ein minimal-invasiver Eingriff ("Schlüssellochchirurgie") vorgenommen, der die Unterbrechung der schmerzleitenden Nervenfasern zum Ziel hat.

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Tuberkulose
Tuberkulose

Die Tuberkulose ist eine meldepflichtige Infektionserkrankung, die fast immer durch das Bakterium „mycobacterium tuberculosis“ verursacht wird. Sie kann praktisch alle Organe betreffen. Das bei weitem häufigste Erscheinungsbild ist aber die Lungentuberkulose. Dank besserer Hygiene, besserer Ernährung und effektiver Medikamente ist die Tuberkulose in Mitteleuropa selten geworden. Der globale Reiseverkehr und die Migration haben den Trend aber in vielen Ländern umgekehrt. So werden in Deutschland derzeit pro Jahr rund 5.000 Neuinfektionen behandelt. Diese Zahl ist in den letzten Jahren nahezu konstant.

Der Verlauf einer Tuberkulose hat mehrere Phasen. Die Primärinfektion verläuft wie ein grippaler Infekt und bleibt deswegen oft gänzlich unbemerkt. Bei der sekundären Tuberkulose werden im Körper bereits vorhandene Keime „aktiviert“. In der Lunge verläuft eine sekundäre Tuberkulose häufig „offen“. Patienten mit offener Tuberkulose sind hoch infektiös und werden deswegen anfangs auf einer Isolierstation behandelt, um zu verhindern, dass sie die Tuberkulose weiter verbreiten.

Die Therapie besteht in einer Kombinationsbehandlung mit bestimmten Antibiotika, den „Tuberkulostatika“. Da die Erreger hartnäckig sein können, wird oft ein halbes Jahr lang behandelt, in Einzelfällen auch länger. Aus einigen Ländern kommen in den letzten Jahren zunehmend Meldungen über Bakterien, die unempfindlich gegen eines oder mehrere der gängigen „Tuberkulostatika“ sind. Eine Resistenztestung ist deswegen fester Bestandteil der Diagnostik.

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Tumorerkrankung
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