Krankenhaus St. Josef

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Adipositas
Adipositas

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Alterserkrankungen
Alterserkrankungen

Alterserkrankung ist kein präzise definierter Begriff. Im Allgemeinen versteht man darunter Erkrankungen, die bevorzugt im höheren Alter auftreten. In Anbetracht des weltweit zu beobachtenden demographischen Wandels impliziert dies die Zunahme bestimmter Erkrankungen.

„Alterserkrankungen“ gibt es in fast allen medizinischen Fachgebieten. Am häufigsten treten sie in der Inneren Medizin, in der Orthopädie, in der Neurologie und Psychiatrie, aber auch zum Beispiel in der Augenheilkunde auf. Klassische Beispiele sind die Demenz, der „Morbus Parkinson“, der Typ II-Diabetes, der graue Star („Katarakt“), die altersabhängige „Makuladegeneration“, die Arthrose sowie mit gewissen Einschränkungen diverse Krebserkrankungen.

Oft treten diese Erkrankungen auch gemeinsam auf. Ärzte sprechen dann von „Multimorbidität“. Es gibt auch ein eigenes medizinisches Fachgebiet, das speziell dem alten Menschen gewidmet ist, die Geriatrie. Patienten mit Alterserkrankungen werden allerdings nicht generell von Geriatern versorgt. Eine geriatrische Behandlung findet statt , wenn der betreffende Mensch unabhängig von den einzelnen Erkrankungen insgesamt so gebrechlich ist, dass ihm die für jüngere Menschen entwickelte „Standardmedizin“ nicht ausreichend gerecht wird.

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Alzheimer Krankheit
Alzheimer Krankheit

Die Alzheimer Krankheit („Morbus Alzheimer“) ist die häufigste Form der Demenzerkrankung. Sie tritt fast ausschließlich bei älteren Menschen ab dem 60. Lebensjahr auf. Es handelt sich um eine „neurodegenerative“ Erkrankung, die sich in einer Verschlechterung der Erinnerungsfähigkeit und in zunehmenden Problemen bei alltäglichen Aktivitäten sowie in der sozialen Interaktion äußert. Die Erkrankung schreitet in der Regel kontinuierlich fort.

Die Ursachen der Alzheimer-Erkrankung sind noch immer nicht völlig klar. Nach der so genannten „Amyloid-Hypothese“ entstehen die Demenz-Symptome beim „Morbus Alzheimer“ durch die Ablagerung eines Eiweißstoffes im Gehirn, des „Amyloids“. Dieses „Amyloid“ bildet Plaques, die im Gehirn von Alzheimer-Patienten nachweisbar sind, nicht aber bei anderen Demenz-Patienten.

Es gibt Möglichkeiten, mittels bildgebender Verfahren und auch durch Laboruntersuchungen der Rückenmarksflüssigkeit eine sehr frühe Diagnose der Alzheimer-Erkrankung zu erreichen. Da es in diesem frühen Stadium aber derzeit noch keine Therapieansätze gibt, wird das bisher nicht allgemein empfohlen. Eine medikamentöse Behandlung steht derzeit nur nach Ausbruch der Demenzsymptomatik zur Verfügung. Mit so genannten „Acetylcholinesterase-Hemmern“ oder mit „NMDA-Antagonisten“ kann der geistige Abbau im Idealfall um ein bis zwei Jahre aufgehalten werden.

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Arthrose
Arthrose

Eine Arthrose bezeichnet einen Gelenkverschleiß, der das altersübliche Maß an Abnutzung überschreitet. Arthrose kommt sehr häufig vor. Sie betrifft alle Altersschichten, gehäuft aber ältere Menschen. Grundsätzlich können alle Gelenke des Organismus durch Arthrose betroffen sein – am häufigsten ist es aber das Kniegelenk. Auch Hüftgelenk, Schultergelenk und die Wirbelsäule können erkranken.

Für die Entstehung einer Arthrose gibt es zahlreiche Ursachen. Übergewichtig begünstigt die Arthrose genauso wie sportliche Überlastung und angeborene Fehlstellungen der Gelenke. Überdurchschnittlich häufig von Arthrose betroffen sind Gelenke, die schon einmal verletzt waren, etwa das Kniegelenk nach Meniskusverletzungen.

Kardinalsymptom der Arthrose ist der Gelenkschmerz. Der Schmerz und degenerative Veränderungen an der Gelenkarchitektur können zusätzlich zu einer eingeschränkten Beweglichkeit des betroffenen Gelenks führen. Therapeutisch geht es zum einen um Schmerzlinderung durch entzündungshemmende und analgetische Medikamente. Zum anderen kann die Gelenkfunktion durch physikalische Therapien verbessert werden. Auch Medikamente, die sich auf die Knorpelbildung auswirken, können im Einzelfall hilfreich sein. Bei schwerer Arthrose können die Belastungen des Gelenks und damit die Beschwerden auch durch operative Eingriffe verringert werden. Im Extremfall kommen „Endoprothesen“ zum Einsatz, mit denen das geschädigte Gelenk ersetzt wird.

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Asthma
Asthma

Das „Asthma bronchiale“ ist eine chronische Entzündung der Bronchien. Die Betroffenen sind überempfindlich und reagieren in Anfällen mit akuter Luftnot, Husten und Kurzatmigkeit. Dabei verengen sich die Atemwege durch die vermehrte Bildung von Schleim und durch eine Verkrampfung der Bronchialmuskulatur.

Ein „Asthma bronchiale“ kann unterschiedliche Ursachen haben. Es gibt genetische Faktoren, die es begünstigen. Außerdem können bestimmte Allergene ein „allergisches Asthma“ verursachen. „Asthma bronchiale“ steht häufig in einem Zusammenhang mit Heuschnupfen und mit „atopischer Dermatitis“. Auch der Übergang von einem Heuschnupfen in ein „Asthma bronchiale“ ist nicht selten. Umgekehrt kann eine kindliche Asthma-Symptomatik im Erwachsenenalter aber auch rückläufig sein.

Die Behandlung des „Asthma bronchiale“ erfolgt abhängig von der Schwere der Symptomatik mit bronchienerweiternden Medikamenten („Betasympathomimetika“), mit Entzündungshemmern („Kortikosteroide“) und mit Substanzen, die stabilisierend auf die an der Asthma-Reaktion beteiligten Zellen wirken. Ob eine Dauertherapie nötig ist oder eine Bedarfsmedikation ausreicht, muss individuell entschieden werden. Bei allergischem Asthma ist es außerdem wichtig, das auslösende Allergen zu finden und dann zu meiden.

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