Krankenhaus St. Josef

Kältekammer

Kälte hat sich als Therapie bei rheumatischen Erkrankungen auf erstaunliche Weise bewährt. Schon die alten Griechen behandelten Gelenkschwellungen und Verrenkungen mit Schnee vom Olymp.

Im Laufe der letzten Jahrzehnte wurde die Kryotherapie (kryo ist das griechische Wort für Kälte) in Japan weiterentwickelt, und wird heute auf der ganzen Welt erfolgreich zur Behandlung verschiedener rheumatischer Erkrankungen eingesetzt.

In der Kältekammer herrscht eine Temperatur von –110°Celsius. Der Patient setzt sich dieser Temperatur in Badebekleidung aus, Finger Ohren und Zehen werden entsprechend geschützt.

Die Wirksamkeit der Kälte ist durch empirische Untersuchungen belegt. Der Wirksamkeitsnachweis wurde sowohl bei Patienten mit entzündlichen Gelenkerkrankungen (Rheumatoide Arthritis) als auch bei Patienten mit Morbus Bechterew geführt. Die Besserung betrifft den Schmerz und die Beweglichkeit wie an den nachfolgenden Abbildungen zu sehen ist. Diese Abbildungen zeigen die Wirksamkeit in Bezug auf den Schmerz und die Beweglichkeit bei Patienten mit chronischer Polyarthritis.

Obwohl bis heute die Wirkungsweise der Kältekammer nicht exakt erklärt werden kann, ist doch sicher dass die Ganzkörper – Kältetherapie eine analgetische (schmerzlindernde) Wirkung hat. Die Kältetherapie verbessert die Beweglichkeit bei Rheumapatienten und führt somit auch zu einer Funktionsverbesserung.

Die Ärzte im Krankenhaus St. Josef, dem Zentrum für Orthopädie und Rheumatologie , Wuppertal haben aber auch die Erfahrung gemacht, ebenso wie andere Untersucher, dass auch andere Erkrankungen mit einer möglichen entzündungsbedingten Ursache auf die Kältetherapie ansprechen, wie z.B. MS, Hautkrankheiten und M. Parkinson.

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