Krankenhaus St. Josef

Kniearthrose (Gonarthrose)

Neben  dem  Hüftgelenksverschleiß  ist  der  Kniegelenksverschleiß  die  zweithäufigste  degenerative  Gelenkserkrankung des Menschen. Im Rahmen des Verschleißprozesses ist eine genaue individuelle Analyse der Ursachen unumgänglich, um hier möglicherweise noch frühzeitige gelenkerhaltende Therapieverfahren anzubieten und den langfristigen kompletten Gelenkverschleiß zu verhindern.

Als  einziges Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung der Region (Wuppertaler EPZ-Max.)  bieten  wir  Ihnen  das gesamte  Spektrum  der  gelenkerhaltenden  wie  auch gelenkersetzenden  Kniegelenkschirurgie  auf  hohem Qualitätsniveau in der angenehmen Atmosphäre eines kirchlich  geprägten  und  um  das  besondere  Wohl  unserer Patienten bemühten Krankenhauses.

Neben  einer  optimalen  medizinischen  Versorgung  liegt uns Ihre individuelle Beratung und die gemeinsame Therapieplanung mit Ihnen am Herzen. Unsere Qualität wird von den Krankenkassen seit vielen Jahren bestätigt ( u.a.AOK-Studie 2012).

Ursachen

 

Ursachen einer Gonarthrose können vielfältig sein. Häufig stehen  Achsfehlstellungen,  wie  ein  O-Bein  oder  X-Bein, am Anfang des Verschleißprozesses. Hier gilt es, frühzeitig derartige Fehlstellungen zu erkennen und durch achskorrigierende Operationen zu beheben, um die Arthrose Entwicklung zu vermeiden.

 

 

Was tun bei Kniegelenksverschleiß?

Häufiger jedoch finden sogenannte Oberflächenknieprothesen Verwendung, die  dann notwendig sind, wenn das gesamte Kniegelenk von einem Verschleiß betroffen ist. Am Ende steht immer ein Behandlungsziel: 

Schmerzfreie Mobilität mit Steigerung der Lebensqualität.

 

 

Kniearthrose (Gonarthrose)

Bei der Gonarthrose handelt es sich um einen Kniegelenksverschleiß mit zunehmender Schmerzhaftigkeit, Bewegungseinschränkung und Gelenkfehlstellung. Der fortgeschrittene Kniegelenksverschleiß mit zunehmender Bewegungs- und Ruheschmerzhaftigkeit ist durch eine Knieendoprothesenoperation zu behandeln. Hierbei bieten sich verschiedene Formen der Kunstgelenksversorgung an.

Beinachsenfehlstellungen

Durch eine Veränderung der Beinachse wie bei einem O- oder X-Bein kommt es zu einer ungleichen Belastung des Kniegelenkes mit hieraus resultierendem langfristigen Kniemeniskusschaden und im weiteren Vewrlauf zu Kniegelenksverschleiß. Derartige Beinachsenfehlstellungen bedürfen einer frühest möglichen Korrektur, um einen voranschreitenden Kniegelenksverschleiß zu verhindern.

Insbesondere im Bereich des Schienbeinkopfes bieten sich hier derartige achskorrigierende Umstellungsoperationen an, die einen weiteren Kniegelenksverschleiß verhindern können. Diese gelenkerhaltenden Eingriffe bieten sich bei noch geringem Kniegelenksverschleiß durchaus an, um hier die Notwendigkeit einer Kunstgelenksversorgung langfristig zu verhindern.

Arten von Prothesen

Wenn  es  jedoch  im  Laufe  des  Lebens  zu  einer  fortgeschrittenen Kniegelenksverschleiß Erkrankung (Arthrose)  gekommen ist,  bietet  das  Spektrum  der  Kniegelenksprothesen  eine
segensreiche  Therapieoption  für  den  schmerzgeplagten und deutlich bewegungseingeschränkten Patienten. Die  Lebensqualität  kann  dadurch  deutlich  gesteigert werden. Betrifft der Verschleiß nur einen Teil des Kniegelenkes, werden entsprechende Teilprothesen, sogenannte  Schlittenprothesen, minimal-invasiv über kleine operative Zugangswege implantiert. Außerdem werden in unserem Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung regelmäßig Prothesenwechseloperationen mit Spezialimplantaten durchgeführt.

Schlittenprothesen

Sogenannte Knieschlittenprothesen finden Verwendung bei isoliertem Verschleiß des inneren bzw. äußeren Kniegelenksanteils. Es handelt sich um Teilprothesen, die jeweils nur den verschlissenen Kniegelenksanteil mit einer Prothesenkomponente überkleiden. Schlittenprothesen haben den Vorteil, dass der operative Eingriff minimal-invasiv durchgeführt werden kann und außerdem die Nachbehandlung und Rehabilitation meistens schneller zu einer guten Beweglichkeit und Belastbarkeit des Gelenkes führen.

Knieoberflächenersatzprothesen

Bei den sogenannten Oberflächenersatzprothesen handelt es sich um die Standardmodelle und die am häufigsten eingesetzten Knieprothesenmodelle bei fortgeschrittener Verschleißerkrankung. Sowohl die Oberschenkelrollen als auch der Schienbeinkopf wird mit einer entsprechenden kompletten Prothesenkomponente überkleidet, um hier die verschlissenen Gelenkanteile entsprechend zu ersetzen.Die Verankerung der Prothesen- komponenten erfolgtdurch Knochenzement .


Bei diesen Knieoberflächenersatzprothesen sind die eigenen Kniebänder mit ihrer entsprechenden stabilisierenden Funktion notwendig und müssen entsprechend unversehrt sein.

 

Das Krankenhaus St. Josef ist lt. bundesweiter AOK Patientenzufriedenheitsumfrage unter den 20 % besten Kliniken im Bundesgebiet !

Achsgeführte Knieprothese

Bei schweren Beinachsenfehlstellungen als Ursache des Kniegelenksverschleißes finden sogenannte achsgeführte Knieprothesen Verwendung. Es handelt sich hierbei um Kunstgelenkskomponenten, die mit einer Stielkomponente in der knöchernen Röhre von Ober- und Unterschenkelknochen in der Regel mit Knochenzement verankert werden. Diese achsgeführten Prothesen finden außerdem Verwendung bei zerstörtem Bandapparat im Bereich des betroffenen Kniegelenkes

Jetzt Facebook-Fan werden.   Jetzt YouTube-Channel abonnieren.
Cellitinnen
Um unsere Website für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung. Datenschutzerklärung lesen.
OK