Krankenhaus St. Josef

Krankenhauskapelle

Das Kapellchen


In Elberfeld gab es zwei öffentliche Krankenhäuser – das Bürgerkrankenhaus für den begüterten Volksteil und das städtische Armenkrankenhaus. Genau dies veranlasste den Hauptlehrer Johann Gregor Breuer den schon länger vorherrschenden Gedanken an ein katholisches Krankenhaus in die Tat umzusetzen. Durch die Gesellschaft „Parlament“ wurde 1849 eine erste Sammlung für den Bau gehalten. Kaplan Hermann Joseph Herkenrath – ein Freund und Förderer – setzte sich ebenfalls dafür ein. Auch viele Elberfelder gaben, was sie konnten.
So kam es zum Baubeginn mit der Grundsteinlegung am
22. März 1854. Kaplan Herkenrath nahm im November 1855 Kontakt auf mit dem Trierer Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Karl Borromäus. Am 21. November 1855 wurde das neue Krankenhaus „St. Joseph-Hospital“ und die Kapelle eingeweiht sowie die drei Ordensschwestern eingeführt.
Am 2. Januar 1856 wurden die ersten drei Patienten aufgenommen. Wenige Tage später waren die 20 Betten bereits belegt. Die Pflege konnte nur unter großer Sorge und Not geleistet werden. Der auffällige Kapellenbau (die Apsis) gab dem Krankenhaus bei der Bevölkerung bald den Namen „Kapellchen“. Die Fenster waren stets hell erleuchtet und weit zu sehen, da die Gegend nur wenig bebaut war. So wurde es oft die Zuflucht für die Kranken und Hilfesuchenden. Im Krieg diente es als Lazarett.
Unsere Kapelle wurde im Januar 1983 renoviert. Altar, Tabernakel, Sedilien sowie Decke und Fußboden neu gestaltet. Die alten Josefs-Fenster – während des Krieges im Keller gelagert wurden wieder eingesetzt.
 

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Cellitinnen
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