Krankenhaus St. Josef

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Alle Krankheitsbilder unter L:

Leberzirrhose
Leberzirrhose

Bei einer Leberzirrhose kommt es zu einem bindegewebigen Umbau der Leber, der von Ausnahmen abgesehen nicht mehr rückgängig zu machen ist. Das ursprünglich weiche, blutreiche Organ verhärtet sich und schrumpft zusammen. Dies führt dazu, dass die Leber ihre ursprüngliche Funktion, die „Entgiftung“ des Blutes, nicht mehr im nötigen Maße erfüllen kann.

Eine Leberzirrhose ist der Endzustand einer ganzen Reihe unterschiedlicher Lebererkrankungen, darunter durch Viren verursachte Entzündungen der Leber wie die Hepatitis B und die Hepatitis C, Stoffwechselerkrankungen wie die „Hämochromatose“ und immunologische Erkrankungen der Leber. Eine weitere häufige Ursache der Leberzirrhose ist eine durch übermäßigen Alkoholkonsum bedingte Leberentzündung. Werden diese Erkrankungen rechtzeitig erkannt, dann lässt sich das Entstehen einer Zirrhose in einem hohen Prozentsatz der Fälle verhindern. Patienten mit Lebererkrankungen sollten deswegen von Spezialisten betreut werden, die jeweils die optimale Therapie kennen.

Liegt eine Leberzirrhose vor, dann äußert sich das durch eine ganze Reihe von Symptomen. Im fortgeschrittenen Stadium kann es zu Blutungen im Magen-Darm-Trakt kommen, die entstehen, weil sich Umgehungskreisläufe bilden, die das Blut an der verhärteten Leber vorbei leiten. Typisch für frühere Stadien ist ein Leistungsabfall sowie eine Gelbverfärbung der Haut und andere Hautauffälligkeiten.

Behandlung in der Region Wuppertal

Leistenbruch
Leistenbruch

Von einem Leistenbruch („Leistenhernie“) wird gesprochen, wenn Eingeweide des Bauchraums nicht wie üblich hinter Muskeln, Sehnen und Bindegewebe der Bauchwand gehalten werden, sondern sich ausstülpen. Grund dafür ist entweder eine Bindegewebsschwäche im Bereich der Bruchpforte oder ein chronisch erhöhter Druck im Bauchraum. Leistenbrüche treten bevorzugt im fortgeschrittenen Alter auf. Oft gibt es einen Anlass, beispielsweise körperliche Arbeit oder schwere Hustenattacken, die den Druck im Bauchraum stark erhöhen. Wer einen Leistenbruch bei sich feststellt, sollte den Befund ärztlich abklären lassen. Häufig wird eine Operation empfohlen, um zu verhindern, dass die hervortretenden Eingeweide in der Bruchpforte abgeschnürt werden. Solange sich der „Prolaps“ mit der Hand problemlos wieder in den Bauchraum zurückdrücken lässt, besteht dagegen in der Regel keine akute Gefahr.

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Lungenentzündung
Lungenentzündung

Die Lungenentzündung (Pneumonie) ist eine entzündliche Erkrankung des Lungengewebes. Sie ist meist Folge einer bakteriellen Infektion. Auch Viren und Pilze kommen als Auslöser in Betracht. Lungenentzündungen können ferner auftreten, wenn Nahrung, Fremdkörper oder Mageninhalt in die Luftwege gelangen („Aspiration“). Es gibt außerdem allergische und chemisch induzierte Lungenentzündungen (zum Beispiel durch Reizgas) sowie Lungenentzündungen nach Bestrahlung.

Lungenentzündungen betreffen oft nicht die gesamte Lunge, sondern lediglich einen Lungenlappen oder ein Segment. In diesen Fällen sprechen Ärzte von „Lobärpneumonie“ oder „Segmentpneumonie“. Sie können aber auch von den Bronchien ausgehend die gesamte Lunge einbeziehen („Bronchopneumonie“). Die Lungenentzündung ist eine der häufigsten Ursachen für Klinikeinweisungen in Deutschland und eine der häufigsten Todesursachen weltweit. Besonders gefährdet sind Patienten mit Vorerkrankungen, abwehrgeschwächte Patienten, alte und vor allem bettlägerige Menschen, Menschen mit längeren Krankenhausaufenthalten sowie Kleinkinder.

Typisch sind (hohes) Fieber mit Schüttelfrost, Husten und im weiteren Verlauf dann Atemnot. Gerade bei älteren und schwer kranken Patienten sind diese Symptome jedoch nicht immer typisch. Im Zweifel verschafft oft nur eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs („Röntgen-Thorax“) Klarheit. Bei Verdacht auf eine infektiöse Lungenentzündung sollte versucht werden, den Erreger zu identifizieren. Die Therapie erfolgt mit antibiotischen oder antiviralen Substanzen sowie symptomatisch mit Fiebersenkern, Flüssigkeitsgabe und gegebenenfalls Beatmung.

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Lungenkrebs
Lungenkrebs

Der Lungenkrebs („Bronchialkarzinom“) ist in Deutschland eine der häufigsten Krebserkrankungen. Jährlich erkranken daran mehr als 30.000 Menschen. Der bei weitem größte Risikofaktor ist das Rauchen. Männer sind etwa dreimal so häufig betroffen wie Frauen, wobei die Zahl der betroffenen Frauen parallel zu dem zunehmenden Zigarettenkonsum bei Frauen ebenfalls ansteigt.

Lungenkrebs verursacht lange Zeit keine Beschwerden. Oft wird er im Rahmen einer Röntgenuntersuchung der Lungen, die aus anderem Grund erfolgt, diagnostiziert. Treten Symptome wie blutiger Husten und anhaltende Heiserkeit auf, dann ist es für eine Heilung mittels Operation oft schon zu spät. Wird der Lungenkrebs dagegen früh erkannt, ist die Prognose wesentlich besser.

Die Therapie bei Lungenkrebs richtet sich nach den Gewebecharakteristika (der „Histologie“) und nach dem Stadium des Tumors. Eine Operation ist bei Tumoren im Frühstadium sinnvoll. Hier ist bei einem hohen Prozentsatz der Patienten eine definitive Heilung möglich. Ist keine Operation möglich oder gelingt den Chirurgen nicht die vollständige Entfernung des Tumors, können Bestrahlung sowie unterschiedliche Chemotherapien helfen. In den letzten Jahren ist es gelungen, mehrere neue Chemotherapien bei Patienten mit Bronchialkarzinom zu etablieren, die das Behandlungsspektrum deutlich erweitert haben.

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