Krankenhaus St. Josef

Psychologische Schmerztherapie

Moderne Schmerztherapie erfolgt in Kooperation verschiedener auf Schmerz spezialisierter Fachleute. Dazu zählen Mediziner, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und nicht zuletzt auch Psychotherapeuten.

Diese Kooperation basiert auf dem Wissen um bio-psycho-soziale Einflussfaktoren bei chronischen Schmerzen.

Ein Schmerz im Gelenk, der Wirbelsäule oder an einer beliebigen anderen Stelle des Körpers wirkt sich zunehmend auf das ganze Leben der Betroffenen aus. Gedanken, Gefühle und Verhalten werden durch den Schmerz ebenso beeinflusst wie die Teilnahme am Berufs- und sozialen Leben. Einem Teufelskreis gleich tragen diese Veränderungen wiederum häufig zur Schmerzverstärkung bei.

 

 

Chronische Schmerzerkrankungen lassen sich also weder alleine durch körperliche, noch alleine durch psycho-soziale Aspekte erklären, sondern sind am besten durch das Zusammenspiel aller Einflussfaktoren zu verstehen.

 

Für die moderne Schmerztherapie ist deshalb die gemeinsame Behandlung des Schmerzpatienten durch unterschiedliche Fachdisziplinen (multimodale Behandlung) selbstverständlich, um sowohl körperliche als auch psychologische und soziale Aspekte der Schmerzerkrankung in die Behandlung einzubeziehen.

 

Wichtig ist, dass keiner der jeweiligen Behandlungsanteile dabei einen anderen ausschließt. In gemeinsamen Visiten und regelmäßigen Schmerzkonferenzen stellen wir einen individuell angepassten Behandlungsplan zusammen.

 

Medizinische, physiotherapeutische, ergotherapeutische und psychologische Schmerztherapie ergänzen sich so, mit dem Ziel

 

• chronischen Schmerz zu lindern
• das Schmerzerleben zu verändern
• die Bewältigungskompetenz zu verbessern und
• die Lebensqualität positiv zu beeinflussen.

 

Methoden der psychologischen Schmerztherapie

 

Die psychologische Schmerztherapie basiert auf der kognitiven Verhaltenstherapie. Angepasst an die individuellen Bedürfnisse des Patienten können dabei unterschiedliche Behandlungsmethoden und –formen zum Einsatz kommen.

Beispielhaft hierfür stehen

 

• Einzeltherapien
• Gruppensitzungen zum Thema „Schmerzbewältigung“
• Biofeedback
• Progressive Muskelentspannung
• Stressbewältigung
• Aktivierungsstrategien
• Aufmerksamkeitslenkung

 

 

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